Lebensschutz braucht unsere Stimme – keine Gratisabtreibungen!

Neue Petition: Für gesunde Familien – keine Gratisabtreibungen

Gastbeitrag von Monika Hoffmann, Geschäftsführerin des Vereins «Marsch fürs Läbe»

Marsch fürs Läbe 2025: Viele Gesichter – eine Botschaft

«Du selbst hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Schoss meiner Mutter. Ich danke dir, dass ich so staunenswert und wunderbar gestaltet bin. Ich weiss es genau: Wunderbar sind deine Werke.» (Ps 139, 13–14)

Jedes Kind ist ein Wunder Gottes!

Wenn sich ein Baby unerwartet ankündigt, reagieren manche Mütter und Väter mit Ängsten und Überforderung. Sie fühlen sich vor scheinbar unlösbare Fragen gestellt. Ja, neue Situationen fordern heraus, überfordern manchmal. Wie reagieren wir? Schau, es ist ein kleines Baby! Was bedrängt dich? Wie kann ich dich in deiner schwierigen Situation unterstützen? Ich habe Hoffnung, dass du es mit deinem Kind schaffst! Du bist nicht allein und es gibt einen Weg für euch als Familie!

In der Schweiz herrscht inzwischen ein anderer Geist. Das Schweizer Parlament hat die vollständige Kostenübernahme von Abtreibungen durch die obligatorische Krankenversicherung ab dem 1. Januar 2027 beschlossen. 

Diese geplante Gratisfinanzierung von Abtreibungen beschäftigte die Lebensschützer bereits am letzten Marsch fürs Läbe 2025 mit einer Petition. Nun startet der Marsch fürs Läbe zusammen mit drei seiner Trägerorganisationen – EDU, HLI und Arbeitsgruppe Jugend und Familie – eine weitere Petition «Für gesunde Familien – keine Gratisabtreibungen», welche die erste konkretisiert und erweitert.

Wir bitten herzlich um eure Unterschrift sowie um die Verbreitung auf euren Kanälen! Hier unsere drei Gründe:

1. Wir sind für die Unterstützung von Frauen in der Schwangerschaft

Das schliesst die Übernahme von Kosten im Fall von Fehlgeburten und Palliativgeburten ein. Abtreibung zu finanzieren bedeutet keine Unterstützung von Frauen und erhöht die Gefahr, dass noch mehr Kinder abgetrieben werden.

Viele Frauen fühlen sich alleingelassen. Insbesondere Frauen mit einer unerwarteten Schwangerschaft würden sich bei ausreichender emotionaler, praktischer und finanzieller Unterstützung für ihr Kind entscheiden, das zeigen Studien. Es gibt bis heute keinen Beweis dafür, dass die Gesundheit von Frauen durch Abtreibung verbessert werden kann. Im Gegenteil zeigen sich bei vielen Frauen und Männern nach Abtreibung Anzeichen von posttraumatischen Belastungen. Beim Marsch fürs Läbe am 19. September 2026 in Zürich-Oerlikon wird unser Gastredner von SaveOne Europe über seine Arbeit in der Begleitung von Vätern nach Abtreibung berichten.

Info zur palliativen Geburt: Wird bei einem Kind während der Schwangerschaft eine Diagnose für eine Behinderung oder eine genetische Abnormität festgestellt, wird oft «automatisch» eine Spätabtreibung empfohlen.

Bei der palliativen Geburt wird die Frau bzw. das Elternpaar während der für sie in den meisten Fällen belastenden Schwangerschaft begleitet. Sie bringt das Kind normal zur Welt und es erhält nach der Geburt die notwendige und/oder palliative Pflege und stirbt auf natürliche Weise. Das Leben des Kindes wird so nicht frühzeitig beendet und die Mutter erlebt kein Abtreibungstrauma. Beim letzten Marsch fürs Läbe hat Prof. Dr. Wisser zur Pränataldiagnostik ein informatives Interview gegeben.

Marsch fürs Läbe: Für das Leben auf die Strasse

2. Wir sind für eine familienfreundliche Politik

Die hohen Krankenkassenkosten sind gemäss Familienbarometer 2026 von Pro Familia Schweiz ein Grund dafür, warum junge Menschen zögern, eine Familie zu gründen. Würden alle abgetriebenen Kinder geboren, läge die Geburtenrate rechnerisch bei rund 1,48 Kindern pro Frau statt bei 1,28. Eine alternde Gesellschaft braucht nicht nur wirtschaftliche Lösungen, sondern auch politische Signale, die jungen Menschen Mut machen, Verantwortung zu übernehmen und sich für Kinder zu entscheiden.

Darum fordern wir: Abtreibung ist keine Gesundheitsleistung und die Kosten dafür dürfen nicht auf die Prämienzahler – insbesondere Familien als tragende Säule der Solidargemeinschaft – abgewälzt werden. Stattdessen braucht es eine langfristig ausgerichtete Familienpolitik, die Eltern entlastet und Frauen in Schwangerschaftskonflikten konkrete Unterstützung bietet.

Marsch fürs Läbe: Gemeinsam ein Zeichen setzen

3. Wir sind für den Erhalt der Gewissensfreiheit in der Schweiz

Werden Abtreibungen ab Januar 2027 vollständig von der Krankenkasse übernommen, so sind sämtliche Versicherten – unabhängig von ihrer ethischen oder religiösen Überzeugung – verpflichtet, Abtreibungen über ihre Krankenkassenprämien mitzufinanzieren.

Wenn einem ungeborenen Kind das Recht auf Leben genommen wird, können wir das nicht mit unserem Gewissen vereinbaren. Jeder braucht einen sicheren Ort, besonders Babys im Mutterbauch! Wenn wir glauben, dass Gott jeden Menschen geschaffen hat, dann gibt es auch einen Platz für jeden auf dieser Welt. Manchmal ist es anstrengend und herausfordernd, diesen zu finden. Geben wir die Menschen, die ihren Platz noch nicht gefunden haben, nicht auf, sondern begleiten wir sie dabei, diesen zu suchen, und haben wir für sie das Ja zum Leben, das nicht aus uns, sondern aus Gott kommt.

Wir pochen darum auf das Recht der Gewissensfreiheit, das in Art. 15 der Bundesverfassung garantiert ist. Dieses wird eingeschränkt, wenn wir genötigt werden, mit der Bezahlung der Krankenkassenprämien die Abtreibung von Kindern zu finanzieren.

Hier geht’s zum Song: «Än sichere Ort» mit Mike, unserem Special Guest beim Marsch fürs Läbe in Zürich-Oerlikon am 19. September 2026. Mike singt unkonventionell von dem sicheren Ort, den jeder Mensch sucht – manchmal auf Um- und Abwegen – und den Gott für jeden bereithält. 

… Drei Gründe, die Petition zu unterschreiben, sie an Freunde weiterzuleiten und zum Marsch fürs Läbe am 19. September 2026 nach Zürich-Oerlikon zu kommen … ! Dort triffst du viele engagierte Lebensschützer. «Together for Life» – hier geht’s zum Programm.

Anmerkung des BLESS Missionswerks:

Ein herzliches Dankeschön an Monika Hoffmann, Geschäftsführerin des Marschs fürs Läbe, für ihren wertvollen Gastbeitrag!

Als Teil der Trägerschaft unterstützt das BLESS Missionswerk die Petition «Für gesunde Familien – keine Gratisabtreibungen». Wir laden euch herzlich ein: Unterzeichnet und teilt die Petition und kommt am 19. September 2026 zum Marsch fürs Läbe nach Zürich-Oerlikon. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für das Leben – wir freuen uns auf euch, gerne auch an unserem Stand!

5 Kommentare

  1. Danke, dass Ihr euch einsetzt für den Schutz des Lebens, der leider so nötig ist. Und auch dass das Gebot Gottes wieder mehr Beachtung erhält, Du sollst nicht töten!

  2. Als Liechtensteinerin unterstütze ich eure Petition durch Gebet, da ich nicht unterzeichnen kann. Bei uns ist die Einführung der Fristenlösung (Abreibungen im Ausland sind bereits erlaubt) in Liechtenstein derzeit ein aktuelles Thema – ich bitte um euer Gebet, dass Gott einschreitet und dies verhindert. Es geht um die Rechtspersönlichkeit des Kindes. Herzlichen Dank und Gottes Segen

  3. Ich glaube das heute keiner schwanger sein Sol wen er das nicht möchtet ,es gibt so fiele Möglichkeiten sich schützen.Und wen es trotzdem pausieret Dan Sol das Kind auf die Welt kommen und ich bin mit meinem Unterschrift dabei

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